Werkstattlager und Freilager Wasserverband

Im Rahmen der Umgestaltungspläne auf dem Gelände des Nordhäuser Wasserverbandes wurden in 2 aufeinanderfolgenden Bauabschnitten ein Werkstatt-Lager-Gebäude zentral auf dem Betriebshof „Süd“ neu errichtet und vorhandene Freilagerflächen baulich sowie in den Außenanlagen erweitert. Der Neubau dient der Konzentrierung der Werkstätten und witterungsgeschützten Lagerflächen. Parallel dazu wurde die Betriebsstraße und die angren-zenden Flächen um den Neubau sowie die Zufahrtsbereiche zum Betriebshof neugestaltet. Darauffolgend zog das vorhandene Freilager zum großen Teil um und die Neugestaltung dieser Flächen konnte beginnen.

Der Betriebshof wurde vorher überwiegend für die Parkierung der Betriebsfahrzeuge und zur Anlieferung über die 2 Tore genutzt.
Das kompakte Werkstattgebäude orientiert sich in seiner schlichten Gestaltung im Wesentlichen an der Kubatur und den Farben des Werkstattflügels vom Hauptgebäude. Der Neubau wurde in Massivbau-weise (Mauerwerk/Stahlbeton) ebenerdig errichtet. Jeder Bereich erschliesst sich separat. Innere Verbin-dungen/Flure sind nur im Bereich Schlosserwerkstatt – Lager BW. In dieser Werkstatt wurde für die Laufkatze (Belastung 10 kN) ein Kranbahnträger über die gesamte Gebäudetiefe unter der Decke installiert. Die Schlosser- und die Elektrowerkstatt sowie die Messtechnik-Werkstatt werden mit ~ 3,00m hohe Tür-/Fenster- und Torelementen erschlossen, belichtet und natürlich belüftet. Dem Vorschlag, die Substanz des Freilagers für den gestiegenen Lagerbedarf mit einer längsseitigen südseitigen Erweiterung und Drehung um 180° weiter zu nutzen, wurde seitens des Wasserver-bandes gefolgt. Dabei wird der Zeitraum der nächsten 25 Jahre betrachtet. Erschwert wurde die geplante Maßnahme in der baulichen Umsetzung insbesondere durch die vorhandene SW-Sammell-eitung (DN 300) im Bereich der geplanten Erwei-terung. Die südseitige Erweiterung der vorhandenen Stahltragkonstruktion und Überdachung um ca. 6,00 m über die gesamte Breite (~ 90m² Grundfläche wurde mit einer wandhohen Fassadenverkleidung aus verzinktem und pulverbeschichtetem Stahlblech an der Nord-, Ost- und Südseite sowie mit Licht-platten aus Polycarbonat an der Westseite versehen. Für die Erschließung wurden allseitig 4 wandhohe und 4,00m breite zweiflüglige Tore vorgesehen.

Das Freilager besitzt Lager- und Abstellflächen, keine Aufenthaltsflächen. Es ist ein unbeheizter Kaltbau. Die Nutzungsbereiche sind bis auf die Verkehrs-sicherung ohne Abtrennung und erschließen sich durch die gegenüberliegenden Tore. Die Verkehrs-sicherung verfügt über eine Aussentür.

Die Pflasterung der Flächen erfolgte im Zuge der Freianlagengestaltung um das Werkstattgebäude sowie um und im Freilager mit Verbundpflaster (engfugig). Die Abstellbereiche sind versickerungs-fähig. Die Neubau des Werkstatt-Lager-Gebäudes und die Erweiterung des Freilagers mit dem Ziel der kurzen Wege im Betriebsgelände bewirkt nebenbei auch die positive Belebung des Betriebs

WAS

Neubau und

Erweiterung

WANN

2017 - 2018

WO

Nordhausen